Neues Blog, Neue Adresse

14 May 2010 In: Blogging

Dieses Blog war von Mai 2008 bis Mai 2010 meine virtuelle Heimat. Mein neues Blog findet Ihr hier:

www.naanoo.com/sebastian

Abschied & Neuanfang: Seit zwei Jahren …

14 May 2010 In: Blogging

… blogge ich jetzt auf myBasti.de. Ein guter Zeitpunkt, sich ganz entspannt zurückzulehnen und über einige Dinge nachzudenken:

1. Was habe ich mit dem Bloggen erreicht?
2. Was hätte ich gerne erreicht und habe es nicht geschafft?
3. Wo will ich hin?

Also habe ich extra aus diesem Grund meine geliebte Lady Gaga aus meiner Playlist verbannt und Blank & Jones Relax Edition rausgekramt, um ein mutmaßlich etwas längeres Blogposting zu schreiben.

2 Jahre myBasti

… waren zwei Jahre Spaß. Dieses Projekt hat mir von meinen bisherigen Projekten mit Abstand am meisten Spaß gemacht. Wann immer ich einen Schreibanfall, ein spontanes Mitteilungsbedürfnis oder den Drang zur Selbstreflektion hatte, musste dieses Blog herhalten. myBasti war so sehr “mein Baby” wie kein anderes Projekt. myBasti war gewissermaßen der digitale Spiegel meiner Seele und der Sammelpool meiner Freunde und Kontakte.

Kommerziell waren die Ergebnisse erfreulich, aber nicht überragend.

Learnings

Ich weiß durch zwei Jahre myBasti, dass mir Bloggen Spaß macht und ich echte Leidenschaft dafür entwickeln kann. Das Schreiben mal ganz persönlich und ganz dicht am Publikum ist so viel befriedigender als das Texten für “anonyme Leser” in einem Onlinemagazin.

Und trotzdem musste ich mich in den vergangenen zwei Jahren allzu oft zwischen Lust und Leidenschaft auf der einen Seite und Kommerz auf der anderen Seite entscheiden. Wenn mich mein Portalgeschäft sehr forderte, blieben die Beiträge hier aus. Wenn ich trotzdem gebloggt habe, blieb das schlechte Gewissen, mich nicht um die (wirtschaftlich) dringendsten Dinge zu kümmern.

Das hat dazu geführt, dass ich 1.) viele Dinge nicht gebloggt habe, die ich gerne gebloggt hätte und das ich durch das gesamte Blogprojekt 2.) meinem Geschäft viel Zeit und Energie entzogen habe.

Die Zukunft

Wer in engerem Kontakt mit mir steht, wird es schon wissen. Ich will mich 2010 deutlich mehr fokussieren. Ich möchte 90% meiner Energie einem einzigen Portal zukommen lassen und das heißt – wenig überraschend – naanoo.com.

Alle anderen Projekte, die ich für erhaltenswert ansehe, werde ich mit fremdem Personal / Geld und ohne meinen persönlichen Einsatz betreiben (lassen). Für die damit zusammenhängenden Verwaltungsaufgaben habe ich die restlichen 10% meiner (geschäftlichen) Energie eingeplant.

Was heißt das für myBasti.de?

MyBasti.de ist als Website zu klein, um für ein Unternehmen wie Softclick wirtschaftlich Sinn zu machen. Die meisten meiner Postings hier haben ein Thema adressiert, zu dem ich meine Meinung veröffentlichen wollte. Es ging eher selten um wirklich private Dinge.

Wenn ich über private Dinge geschrieben habe, geschah das nicht zum Selbstzweck, sondern um ein Thema auf die Agenda zu setzen, auf das ich durch meine Lebensumstände gestoßen bin.

Und solche Postings sind etwas, das (zumindest in meinen Augen) auch einem Onlinemagazin gut zu Gesicht steht. Wenn ich Magazine lese, sind es meist die ganz persönlichen Gedanken und Denkanstösse der Redakteure, die mich zum Lesen anregen. Alles andere ist für mich eher “Recherchelektüre”.

Der Plan

Ich werde künftig auf naanoo.com bloggen. Ich sehe das vorerst – genau wie myBasti damals – als Experiment. Das Blog wird deshalb nicht umziehen und ich werde mir die Option der Rückkehr vorerst offenhalten.

Für die Feedleser unter Euch wird sich erstmal gar nichts ändern. Ich werde dafür sorgen, dass meine Blogbeiträge auf naanoo.com über den myBasti-Feed verteilt werden. Wer das Blog bisher manuell aufgerufen hat, wird sich eine neue Adresse bookmarken müssen.

Macht das wirklich Sinn?

Ja, daran glaube ich ganz fest. Es steigert mein Commitment zu naanoo.com und ich kann endlich – ohne stiefmütterliche Gefühle – all die interessanten Sachen bloggen, die mir so im Netz über den Weg laufen, ohne dabei auf die Uhr schauen zu müssen.

Feedback gewünscht!

Ihr seid meine Leser. Und auch, wenn ich Euch -egoistisch wie ich bin – in meine Entscheidungsfindung nicht einbeziehe, interessiere ich mich dennoch für Eure Meinung. Was haltet Ihr von der Idee? Glaubt Ihr, dass das funktionieren kann? Wie wird es sich auswirken? Haltet Ihr mir auch unter neuer URL die Treue?

Schloß Wernigerode

13 May 2010 In: Fotos

Schloss Wernigerode

Eigentlich habe ich ganz was anderes gesucht. Aber als ich durch Picasa gescrollt bin, habe ich an Schloß-Liebhaberin Steffi gedacht und musste es einfach hochladen.

[Trigami-Review]

Das Konzept eines Schlafphasenweckers fand ich immer spannend. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich mit dem Sleeptracker endlich so ein Gerät in den Händen halten und ausgiebig testen konnte.

Hinter der Fassade einer sportlichen Armbanduhr versteckt sich ein kleiner Helfer, der für Morgenmuffel wie mich eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität erzielen kann. Gerade wer morgens oft aufwacht und das Gefühl hat, gerade frisch von einem LKW überrollt worden zu sein, wird den Sleeptracker mögen.

Ich habe es an mir selbst schon oft festgestellt. Manchmal werde ich vor dem eigentlichen Aufstehen wach und bin putzmunter. Anstatt aber aufzustehen, drehe ich mich nochmal rum und genieße meinen “Restschlaf”. Ein fataler Fehler, denn in den meisten Fällen wird das zweite Aufwachen zur Qual. Der Wecker “schockt” mich wach und danach fühle ich mich wie nach einer durchzechten Nacht.

Versuche, an meinem eigenen Verhalten (ich könnte ja einfach aufstehen, wenn ich das erste Mal wachwerde) etwas zu ändern, sind bislang gescheitert. Diese “Wachmomente” sind meist einfach zu kurz und flüchtig, um meinem Aufstehwillen eine Chance zu geben.

Sleeptracker – So funktioniert der Schlafphasenwecker

Und genau da greift der Sleeptracker ein. Der Schlafphasenwecker macht sich die Fast-Wach-Momente, die jeder von uns während seines Nachtschlafs erlebt, zunutze.

Man stellt eine Weckzeit ein, zu der man spätestens aufstehen muss. Zusätzlich kann man einen “Korridor” wählen, in dem der Sleeptracker Fast-Wach-Momente zum wecken nutzen darf. In meinem Fall habe ich als Weckzeit 8.00 Uhr festgelegt und dem Sleeptracker erlaubt, mich bis zu 30 Minuten vorher zu wecken.

Innerhalb des Weckkorridors (in meinem Fall 7.30 Uhr – 8.00 Uhr) sucht der Sleeptracker nach Momenten, in denen wir fast wach sind und uns i.d.R. bewegen. Wird ein solcher Moment erkannt, weckt der Sleeptracker. Wird im Korridor kein Wachmoment erkannt, weckt er Sleeptracker wie ein herkömmlicher Wecker zur Weckzeit. (in meinem Fall 8.00 Uhr)

Meine Erfahrung mit dem Sleeptracker

Bei mir hat der Sleeptracker hervorragend funktioniert. Ich hatte das Gefühl, erst ganz normal wachzuwerden und nur Sekundenbruchteile später vibrierte der Sleeptracker an meinem Arm und hielt mich davon ab, wieder einzuschlafen.

Ich war erstaunt, wie viele Wachmomente ich pro Nacht habe. Die meisten davon nehme ich natürlich nicht bewusst war, sondern habe sie am Morgen (genau wie die meisten meiner Träume) längst vergessen. Vermutlich hätte ich auch den, bei dem mit der Sleeptracker jeweils weckt, nicht bemerkt.

Nach dem Wecken fühlte ich mich ausgeschlafen und munter. Sehr gut gefällt mir die Möglichkeit, sich nur durch Vibration wecken zu lassen. Bei meiner Freudin, die sich gerne nochmal rumdreht, war das allerdings zum Scheitern verurteilt und wird mussten auf die “harte” Weckfunktion mittels Ton zurückgreifen.

Schlafdaten auswerten

Der Sleeptracker bietet auch die Möglichkeit, die Schlafendaten der letzten Nacht auszuwerten und damit ein Schlaftagebuch zu erstellen. Man kann die Daten manuell aus dem Sleeptracker ablesen. Die Sleeptracker Pro und Elite bieten ausserdem die Möglichkeit, die Daten per USB auszulesen und auf dem eigenen PC auszuwerten.

Mit Sleeptracker.net bietet der Hersteller eine kostenlose Plattform zur Auswertung der Daten. Nach einer kurzen Anmeldung kann man dort ein Schlaftagebuch führen. Man gibt die aufgezeichneten Schlafdaten ein und vermerkt Charakteristika des Tages (Hat man Alkohol getrunken? Hat man Sport getrieben? War es ein stressiger Tag? etc.). Die gespeicherten Tagesdaten fasst der Sleeptracker in einer Übersicht zusammen und erleichtert so das Finden von Zusammenhängen und eine Verbesserung der Schlafgewohnheiten.

Fazit & Preis

Für Menschen wie mich, die morgens lange zum Wachwerden brauchen und keiner exakten Aufstehzeit verpflichtet sind, ist der Sleeptracker ideal. Wer einen genauen “Morgenplan” hat und um jede Minute Schlaf feilscht, wird prinzipbedingt wenig Freude am Sleeptracker haben.

Der Preis von 159,90 Euro (elite) bzw. 169,90 Eur (pro) ist für einen Wecker stattlich, aber sicher angemessen. Täglich ausgeschlafen den Tag zu beginnen, wäre mir persönlich diese Investition auf jeden Fall wert. Ich würde mir so ein Gerät sicher nicht selbst kaufen. Aber hey! Wie oft wird man denn gefragt: Was wünscht Du Dir zum Geburtstag / zu Weihnachten und hat überhaupt keine Idee?

Nur ein paar Worte zu Griechenland

6 May 2010 In: Finanzen

Für mehr fehlt mir die Zeit … aber da ich in den letzten Tagen wiederholt darauf angesprochen wurde, meine 2 Cent:

1. Wir müssen Griechenland finanziell helfen

Dazu gibt es keine vernünftige Alternative. Gerade in Hinblick auf die BRIC-Staaten ist ein fester EU-Verbund die einzige Chance, unseren internationalen politischen und wirtschaftlichen Einfluss zu sichern.

2. Die Finanzhilfen müssen an klare, nachprüfbare Bedingungen geknüpft werden

Die griechische Misswirtschaft gehört unter enge Kontrolle durch die EU. Die Bewilligung der einzelnen Kreditchargen muss an das erreichen von Meilensteinen geknüpft werden.

3. Die Bundesregierung hat in dieser Sache sehr gute Arbeit geleistet

Die Kritik – gerade aus dem linken Lager – erfolgt (mal wieder) ohne erkennbare Alternative.

Digitale Nomaden (Video)

25 Apr 2010 In: Video

Tolles Video. Mit einer DSRL (Canon 5D) gefilmt.

Ich habe mir gerade mal den Firefox 3.7 und den aktuellen Opera gesaugt.

Geschwindigkeit

In meinem Kriterium Nummer 1 = subjektive Geschwindigkeit stehen Opera und Firefox noch immer deutlich zurück. Es ist sicher schwer messbar, aber die “Reaktionsgeschwindigkeit” des Chrome ist einfach spürbar besser.

Das merkt man natürlich nur an:

a) schnellen Leitungen
b) auf schnellen Rechnern
c) schnellen Portalen / Servern

… aber dann ist es wirklich ein echte Komfortunterschied.

Wenn man – wie ich – den ganzen Tag mit dem Browser arbeitet, ist man für jedes bisschen Geschwindigkeit dankbar.

Features

Die Features der Browser haben sich inzwischen so sehr angenähert, dass sie für mich kein Entscheidungskriterium darstellen. Lediglich die Passwort-Speicher-Funktion ist immer noch eine klare Opera-Domäne.

Optik

Klarer Optik-Sieger ist für mich der Opera. Die GUI ist durchdacht und gut konfigurierbar. Vor allem die verschiebbaren Panels und Symbolleisten gefallen.

Fazit

“Mein Browser” bleibt also auch weiterhin der Chrome.

Ebay vs. Amazon

22 Apr 2010 In: Börse

Früher habe ich über solche Themen diskutiert und viel Energie darauf verschwendet, Leute, die nicht überzeugt werden wollten, davon zu überzeugen, dass “der langweilige Einzelhändler Amazon” mehr Potential hat als so “ein weltumspannender hipper Marktplatz” wie Ebay.

Heute spare ich mich das und freue mich über meine eigenen Entscheidungen.

Entwicklung der Aktien: Amazon vs. Ebay

See you on the other side ;-)

Winscape – Virtuelle Fenster

21 Apr 2010 In: Video

Sehr gute Idee. So kann man in eine billige Wohnung ziehen und trotzdem Firstclass-Ausblick geniessen ;-)

Zitat des Tages

18 Apr 2010 In: Zitate

“Russian roulette is not the same without a gun.”
Lady Gaga