Server Backups und DSL-Bandbreite

17 Feb 2010 In: Arbeit

Mal wieder eine kurze Überlegung zu meinem Lieblingsthema (Datensicherheit). Server Backups werden bei mir nachts auf eine Maschine kopiert, die ich nur zu diesem, und einigen weniger rühmlichen Zwecken, angemietet habe.

Auf meinem Spaziergang vom Training nach Hause ist mir durch den Kopf gegangen, wie wichtig das ist. Mein Confixx-Komplettbackup ist auf Server1 ca. 15 GB und auf Server2 ca. 6 GB groß.

Wenn ich das mit meiner DSL-Verbindung (16.000er = 1000 Upload) von meinem lokalen Rechner hochbügeln will, brauche ich ca.:

Server 1: 41 Stunden
Server 2: 17 Stunden

Oha! Das sind Ausfallzeiten, die man wirklich nicht haben will. Ich fühle mich aber mit meiner aktuellen Strategie so mittelgut gerüstet. Jeweils 1 Vollbackup liegt:

  • auf dem Backupspace des Rechenzentrums
  • auf dem Server selbst
  • auf einer Maschine in einem anderen RZ

Gefährlich wird es also nur dann, wenn das Backup fehlschlägt. Weil dann auch alle Kopien futsch sind. Deshalb lade ich die Backups regelmässig herunter und sichte sie.

Allerdings sollte ich vielleicht auch von Zeit zu Zeit ein Vollbackup, das ich lokal getestet habe, als Kopie auf dem Server sichern. Im Falle eines defekten Backups könnte ich dann diesen Stand einspielen, anstatt ihn mühsam hochzuladen.

PS: Ich hätte gerne 100 MBit/s up & down! Mindestens!

Geduld im Web Business

12 Feb 2010 In: Arbeit

Wenn es eine Tugend gibt, die ich gerne hätte, aber so überhaupt nicht besitze, dann ist das Geduld.

Wenn ich eine neue Projektidee entwickle, muss die erste Version möglichst noch am gleichen Tag online gehen und ich möchte sie jedem erklären und zeigen. Alles andere kostet mich Beherrschung und Überwindung.

Umso stolzer bin ich, dass es mir manchmal doch gelingt. Ich habe drei Schätze in meinem Portfolio, die ich seit ca. 1,5 Jahren entwickle und nicht ausgeplaudert habe. Interessanterweise entwickeln sich ausgerechnet diese Projekte am stetigsten. Eines dieser Schätzchen hat sogar das Potential meine neue Cash-Cow zu werden.

Ich habe in allen drei Fällen komplett auf künstliches Linkbuilding und portfolio-interne Verlinkung verzichtet. Die drei Portale setzen auf langfristigen Content, was meinen aktuellen Strategieüberlegungen sehr entgegen kommt.

Zukunftspläne für Softclick

3 Feb 2010 In: Arbeit

Einmal im Monat: Zahlenschau

Am ersten jedes Monats nehme ich mir die Zeit, einen “internen Monatsabschluss” zu machen. Ich habe dafür eine Art “interne Buchhaltung” mit den verschiedensten Kennzahlen und Diagrammen. Ich nutze diese Gelegenheit immer, um darüber nachzudenken, wo ich etwas nachjustieren kann, was ich an meinen Arbeitsabläufen ändern kann, wo die größten Wachstumspotentiale liegen.

Kurswechsel

Trotzdem passiert es mir regelmäßig, dass sich mein Geschäft unbemerkt zu weit in eine Richtung entwickelt, die mir eigentlich nicht gefällt.

Die Umsätze von Softclick sind mittlerweile zu rund 60 Prozent von kurzfristigen Informationen (News, Termine, Artikel zu kurzlebigen Trends) abhängig. Das ist etwas, was so nie geplant war und dringend korrigiert werden muss.

Hier ist wieder einmal ein Punkt erreicht, wo ich zwischen kurzfristigen Umsätzen und langfristig nachhaltiger Entwicklung abwägen muss. Und ich habe mich zu lange für die kurzfristigen Umsätze entschieden.

Der Plan

Ich will noch in diesem Jahr den Anteil der kurzfristigen Umsätze auf deutlich unter 50 Prozent drücken. Mittelfristig möchte ich wieder die Quote erreichen, die wir noch vor einigen Jahren hatten. 10% aus kurzfristigen Inhalten, 90% aus “Langläufern”.

Persönlich

Auf diese Problematik bin ich vor allem durch “freie Tage” aufmerksam geworden. Durch den Umzug und die Feiertage haben mir im Januar rund 10 Arbeitstage gefehlt. Das Pensum nachzuholen, war ein “Kraftakt”, auf den ich gerne hätte verzichten können.

Ich möchte wieder da hin, dass ich entspannt eine Woche frei machen kann, ohne danach mehr als einen Tag nachholen zu müssen oder Umsatzrückgänge hinnehmen zu müssen.

Potsdamer Nächte

29 Jan 2010 In: Arbeit

Das Foto musste ich noch – als Erinnerung an zahlreiche Potsdamer Nächte – posten. Wir haben sehr viel gearbeitet, teilweise mehr als gut war.

Aber trotzdem war diese Zeit (08/2007 – 01/2010) verdammt schön und spannend. Nach Feierabend gab es oft Bierchen und Webvideo. Diese Tradition werden wir nun vorerst in Wannsee fortsetzen.

Immer wieder Ärger mit der Telekom

24 Jan 2010 In: Arbeit

Ich bin mit meinen Unternehmen seit ca. 11,5 Jahren Kunde bei der Deutschen Telekom. Aber es schockt mich immer wieder, wie schlimm der Kundenservice ist.

Klar, in jedem Unternehmen geht mal was schief. Menschen machen schließlich Fehler.

Telekom – Chaos mit System?

Aber im Falle der Telekom kann ich mich in den ganzen Jahren an keinen einzigen Vorgang (Umzüge, Tarifumstellungen, Neuanschlüsse) erinnern, wo alles von Anfang an funktionierte. Und da schwindet der Glaube, dass es sich um vereinzelte Probleme handelt.

Der aktuelle Fall

Wir haben letzte Woche unseren Anschluss in Potsdam gekündigt und um Abschaltung zum Auszugstermin, sowie eine Adressänderung des Kundenkontos gebeten. Gestern kam ein Standard-Bestätigungsschreiben, dass nach dem Grund der Kündigung fragte. Keine Angabe, welcher Vertrag gekündigt sei, kein Wort zur Abschaltung und/oder Adressänderung.

Sicherheitshalber habe ich bei der angegebenen Hotline angerufen. Zum Glück! Denn zur Kündigung war unser Anschluss in Berlin markiert. Nach einem etwas längeren Gespräch hat die Dame an der Hotline dann eine “Aufzeichnung gestartet”, in der wir alles wiederholt haben, was besprochen wurde. Ich bin schon sehr gespannt, was jetzt passiert.

PS: Meine Gutschrift aus dieser Geschichte habe ich immer noch nicht erhalten, obwohl sie mir zweimal schriftlich bestätigt wurde.

Unter “Labs” kann man sich mehrere “Posteingänge” in Google Mail anlegen. Und das löst mein Mailproblem ganz gut.

Mein Posteingang wurde vor allem von vielen Mails verstopft, die auf noch nicht vollendete Aufgaben / Vorgänge hinweisen. Solche Mails sortiere ich jetzt in den zweiten Posteingang. So geraten sie nicht in Vergessenheit, nerven mich aber nicht bei der Sortierung des täglichen Posteingangs.

Neues Home Office (Video)

16 Jan 2010 In: Arbeit

Jetzt ist es fertig, mein neues Home Office. Ich bin schon ganz gespannt, wie so das anfühlt, wenn wir in den nächsten Monaten hier arbeiten. Wir werden natürlich in dieser Zeit auch die Berliner Co-Working Spaces testen und irgendwann entscheiden, was uns am Besten gefällt.

Meine Kiste ist unterwegs …

6 Jan 2010 In: Arbeit

Wenn das nicht so läuft, wie in der letzten Woche, als DHL meine Anno 1701 Königsedition zwei Tage durch Wannsee spazieren gefahren hat, müsste mein neuer Rechner heute eintreffen.

Das wäre rekordverdächtig für ein individuell konfiguriertes System. Arbeitstage seit Bestellung waren nur Mo, Di, Mi.

Soft Skills

5 Jan 2010 In: Arbeit

Gerade in den letzten Monaten wurde in meinem Bekanntenkreis viel darüber gesprochen, wie man sich den idealen Mitarbeiter vorstellt. Für mich sind es vor allem die “weichen Faktoren”, die über eine gute Zusammenarbeit entscheiden.

Das Wünsche ich mir von meinen Mitarbeitern und Geschäftspartnern:

  • Ehrlichkeit & Loyalität
  • Begeisterungsfähigkeit
  • schnelle Auffassungsgabe
  • Entscheidungsfreudigkeit
  • Streßresistenz
  • Ehrgeiz & Gewinnermentalität
  • Beobachtungsgabe
  • Ausdauer und die Bereitschaft, für Ziele zu kämpfen
  • diplomatisches Geschick
  • innere Ruhe & Zufriedenheit

Zeugnisse, äußeres Erscheinungsbild und Werdegang sind für mich nur in soweit entscheidend, als dass sie obige Kriterien erkennen lassen. Im Klartext: Ich würde niemanden einstellen, der stark übergewichtig ist oder jahrelang arbeitslos war. Beides sind für mich klare Anzeichen für mangelnden Antrieb bzw. Willensschwäche.

Unter den genannten Eigenschaften sind ganz klar auch solche, über die ich selbst nicht verfüge. Oder anders formuliert: Einen zweiten “Basti” würde ich nicht einstellen ;-)

Nur noch 32 …

5 Jan 2010 In: Arbeit

… Mails in meinem Posteingang.

Normalerweise versuche ich den immer komplett leer zu halten. Aber über Weihnachten hatten sich über 500 Mails (davon etwa 100 sinnvolle) angestaut. So ab 50 Mail fühle ich mich akut überarbeitet ;-)