me and the world
Für Informationsportale ist die Schweinegrippe natürlich ein Thema, das auf jeden Fall gecovert werden muss. Wir haben für unsere Portal jeweils Specials erstellt, die in mehreren kurzen Artikeln das Wichtigste zum Thema zusammenfassen. Das hat zwar rund zwei Tage gedauert, wird aber sehr gut von den Besuchern angenommen.
Wer ebenfalls gute Schweinegrippe-Artikel hat, kann die natürlich bei pageKick eintragen:
Schweinegrippe Symptome
Schweinegrippe Übersicht auf pageKick

Eine Einteilung der täglichen Arbeitszeit sorgt für entspannteres Arbeiten
Im Ringen um mehr Produktivität und weniger verschwendete Arbeitszeit bin ich mit der Reduzierung meiner Wochenarbeitszeit und dem Killen sämtliche “Nutzlosanwendungen” (Twitter, Skype, ICQ) schon ein ganzes Stück weitergekommen.
Aktuell habe ich mir die Einteilung der täglichen Arbeitszeit vorgenommen und den Tag in handliche Pakete geteilt:
09.00 – 10.00 Warming Up (Mails / Stats checken, News lesen, RSS etc.)
10.00 – 13.00 Intensivphase
13.00 – 14.00 Mittag
14.00 – 17.00 Intensivphase
17.00 – 19.00 Cooling Down (Mails / Stats checken, News lesen, RSS etc.)
In den Intensivphasen ist alles, was nicht zu den Kernaufgaben eines Portalunternehmens gehört tabu. Wieviele Aufgaben ich in den jeweils drei Stunden erledige, passe ich meiner TODO-Liste an.
Ich suche mir, wie gehabt, immer die Aufgabe aus, die mir am meisten Spass macht. Und ich mache sie genauso lange, wie sie die ist, die mir am meisten Spass macht. Meist ist dann nach einer Stunde der “Drive” raus und ich suche mir einen neuen Task von der Liste.
Kurze Pausen
Ich versuche auch, nach jeder Stunde eine kurze Pause (ca. 5 min) zu machen, meine Augen ein bisschen zu entspannen und meine müden Glieder ein wenig zu bewegen.
Team- und Einzelarbeitsphasen
Wenn wir in Potsdam arbeiten, verbringen wir die Intensivphasen an getrennten Arbeitsplätzen, um die Ablenkungsgefahr durch spontane Zurufe und daran anschliessende Diskussionen zu verringern. Teamaufgaben und Besprechungen werden ausserhalb der Intensivphasen absolviert.
Ich bin schon sehr gespannt, wie sich diese Einteilung bewährt. Sie scheint mir jedenfalls deutlich tauglicher als das heterogene Verteilen von Einzel- und Teamarbeitsphasen.

Mein Gastarbeitsplatz in Wedding / Rehberge
Mal wieder ein aktuelles Foto von meinem Gastarbeitsplatz in Wedding / Rehberge. Inzwischen schleppe ich – ausser den beiden Notebooks – sogar meine Tastatur und Mouse (Logitech diNovo edge / Logitech Revolution MX, beide nicht auf dem Bild) mit, weil ich damit einfach deutlich effektiver arbeiten kann. Ich bin aber wirklich froh, wenn ich die Anzahl meiner Arbeitsplätze wieder auf einen reduzieren kann.

Aptitude erledigt Updates einsteigergerecht
Bisher habe ich meine Linux-Server immer auf den herkömmlichen Weg (apt) upgedatet. Heute war Premiere für “aptitude” – einem einsteigergerechten GUI der Debian-Distribution. Und das lief ganz hervorragend. Ein paar paar Tastendrücke und das Update war erledigt. Und ich muss mir für die Zukunft 1-2 Befehle weniger merken. Man wird ja nicht jünger

Grid-Hosting bei goDaddy: Der Stecker ist drin
So, nachdem GoDaddy ein paar Tage gebraucht hat, mir eine dedizierte IP-Adresse auf das Grid zu routen, habe ich heute die ersten beiden Domains dorthin umgezogen. Das lief überraschend unproblematisch. Ich musste nicht mal den SSH-Zugang bemühen.
Einziger für mich sichtbarer Unterschied: Die mySQL-Datenbank liegt natürlich nicht mehr auf einem physischen Server, sondern wird über einen dynamischen Host angesprochen. Das ist im Falle von WordPress ein Eintrag in der wp-config und alles andere als dramatisch.
Ansonsten fühlt sich das Ganze wie ein gemanagter Server an. Es gibt all die geliebten Spielerein (PHP 4, PHP 5, mySQL 4, mySQL 5, modRewrite, phpMyAdmin etc.). Das Einrichten einer neuen Datenbank hat allerdings ein paar Minuten gedauert – das Einbinden einer neuen Domain ebenfalls.
Ich benutze – wie auf meinem eigenen Server in Deutschland – eine WordPress-Installation für mehrere Blogs. Das funktioniert problemlos.
Speed Test
In Punkto Speedtest kann ich noch nicht mit aussagekräftigen Werten dienen. Eine erste Messung mit einem einfachen US-Webdienst hat folgende Werte ergeben:
de.domain1.com 0.02 s/KB
en.domain1.com 0.02 s/KB
de.domain2.com 0.03 s/KB
en.domain2.com 0.03 s/KB
das würde als keine Unterschiede zwischen DE- und US-Hosting bedeuten. Wer noch einen guten Benchmark-Dienst kennt, der am besten verteilt über mehrere Netze misst, her damit!

Spass macht am produktivsten
Ich erwische mich immer wieder dabei, dass ich irgendetwas mache, auf das ich gerade keine Lust habe. Und das nur, weil ich der Meinung bin, dass das unbedingt als Nächstes erledigt werden muss. Das führt dann dazu, dass ich unproduktiv werde, mich leicht ablenken lasse und meine Motivation leidet.
Ade Priorität
Nachdem ich meine gesamten offenen Tasks (ich habe bei ca. 150 aufgehört zu zählen) gesichtet habe, ist mir bewusst geworden, dass es keine “Du musst das genau jetzt tun”-Reihenfolge bei meinen Aufgaben gibt.
Irgendwie lasse ich mich aber immer wieder von den “normalen” Menschen zum Glauben verführen, dass es genau das geben müsste: eine Priorisierung. Je mehr ich darüber nachdenke, desto eher glaube ich, dass mich genau diese krampfhafte und künstliche Priorisierung bisher in vielen Situationen ausgebremst hat.
Konsequente Spassvernichtung
Die produktivisten Tage waren die, an denen ich genau das getan habe, wozu ich gerade Lust hatte. Die unproduktivsten waren die, an denen ich mir gesagt habe: “Ich habe jetzt eigentlich Lust, XY zu machen. Aber erst muss ich Z erledigen. Dann kann ich ganz relaxt XY machen.” Das endet nämlich oft damit, dass ich mit Z soviel Zeit vertrödele, dass ich danach zu K.O. bin, um für XY noch Leidenschaft zu erfinden. Und am nächsten Tag wird XY dann vielleicht sogar zu der ungeliebten Aufgabe, die vor der spassmachenden Tätigkeit zu erledigen ist.
Ich werde in Zukunft versuchen, meinen Grundsatz:
Es ist ganz egal, was Du zuerst erledigst. Fang mit dem an, was Dir am meisten Spass macht.
noch konsequenter umzusetzen. Die Angst davor, dass dann am Ende ein riesiger Berg ungeliebter Aufgaben übrig bleibt, ist unbegründet. Das passiert nur, wenn man sich Aufgaben aufzwingt, die gerade überhaupt nicht zur Tagesstimmung passen. Und selbst wenn: Es gibt in jedem TODO-Tool eine Löschfunktion

Softlick US nimmt Fahrt auf
Ich hatte neulich ja schon darüber geschrieben, dass die USA das erste Schlachtfeld für meine zaghaften Internationalisierungsversuche sind. Da die derzeit 5 US-Projekte viel Spielraum für Experimente lasse, habe ich auch beim Hosting eines gewagt.
Das Anmieten eines US-Servers bei derzeit ca. 15.000 monatlichen Besuchern erscheint mir wie der sprichwörtliche Kanonenschuss auf den Spatzen. Deshalb werde ich das GoDaddy Grid Hosting ausprobieren. Das gibts derzeit als Einführungsangebot (BETA) für unter 4 Euro pro Monat. Da ich Grid (oder Cloud) Hosting eh spannend finde (welcher Seitenbetreiber will sich schliesslich mit Servertechnik/-skalierung rumschlagen?), kommt mir diese Probiermöglichkeit mehr als gelegen.

Amerika, wir kommen!
Ich hätte nicht gedacht, dass ich das mal sagen würde. Schliesslich bin ich nicht gerade ein Amerika-Fan und der Meinung, dass die größte “Demokratie” unserer Welt zwar nett geschminkt ist, aber ganz schön am Po stinkt. (was sie in den letzten Monaten auch eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat)
Die ersten ganz zaghaften Schritte zur Internationalisierung von Softclick tragen aber nun tatsächlich die ersten Früchte. Ich hatte es – aufgrund meiner mangelnden Sprachkenntnisse in anderen Sprachen – zunächst mit dem amerikanischen Markt versucht. Aktuell kommen zwar erst rund 3 Prozent meines Traffics aus den Vereinigten Staaten, aber ich beabsichtige, den Anteil deutlich zu erhöhen.
Die weitere Expansionsliste sieht so aus:
USA
Grossbritannien
Russland
… danach vielleicht irgendwann mal Südamerika und Asien. Aber ich fürchte, das wird noch 3 Jahre dauern oder nie passieren
Mein Ziel ist es, den Anteil an internationalem Traffic in den nächsten zwei Jahren auf 30 Prozent anzuheben. Ich werde regelmässig von den Fortschritten berichten.
In Bulgarien werde ich natürlich auch ein paar Tests fahren. Ich denke, das liegt nahe, wenn man mit einer reizenden Bulgarin liiert ist
Eigentlich nur als Merkhilfe für mich. Aber vielleicht habt Ihr auch mal wieder bösen Botbesuch. Dazu meine Mini-Howto:
IP sperren
iptables -A INPUT -s <IP> -j DROP
IP entsperren
iptables -D INPUT -s <IP> -j DROP
gesperrte IPs listen
iptables -L INPUT
Dat macht nix weiter als alle IP-Pakete der Quelle <IP> zu droppen (also ohne Rückmeldung zu verwerfen). Ist deutlich resourcenschonender als Bots bspw. per .htaccess auszusperren.
Userfrage:
Warum Pornografie auf naanoo.com zur normalen Tageszeit und ohne jeglichen Schutz?
http://www.naanoo.com/live/sexy-girl-des-tages-evgenia-1632009
Sorry, aber das ist soweit von “Porno” entfernt wie Bushido von deutschem Schlager. Im übrigen finde ich Nacktheit etwas sehr Natürliches und Menschliches.