me and the world
… war irgendwie ein bisschen wie Fast Food. Als ich nach 2 Minuten zurück war, dachte meine Freundin, ich hätte etwas vergessen. Das Wahllokal befindet sich genau zwei Häuser weiter und im großen Wahlraum begrüssten die Wahlhelfer mich als ihren einzigen Wähler.
Ich habe übrigens auch Stimmen-Splitting betrieben (Erststimme CDU, Zweitstimme FDP). Das war gestern offenbar tierisch angesagt
An diesem Wochenende ist nicht nur die Bundestagswahl, sondern – wie in jedem Jahr – auch “Wannsee in Flammen”. Die Fahrgastschiffe der Hauptstadt versammeln sich bunt beleuchtet auf dem Wannsee und um 22.00 Uhr gibt es dann ein Höhenfeuerwerk.
Ich hab’s dieses Mal fast verpasst und konnte das Freitagsfeuerwerk nur aus meinem Schlafzimmerfenster beobachten. Gestern sind wir dann aber zur Anlegestelle gewatschelt und haben uns den Spaß aus der Nähe angesehen. Das ist auch zum 5. Mal (ich kann kaum glauben, dass ich schon so lange in Berlin bin) noch immer beeindruckend.
Hier gibts noch mehr Wannsee in Flammen Fotos.
10 Dinge, die Du niemals zu einem Pornostar sagen solltest (englisch)
Was könnte ein Käufer aus Basicthinking.de machen? (Fischmarkt.de)
Aktuell am Kiosk: Zeitungen aus der Nazi-Zeit als Nachdruck (Azrael74.de)
Tipps für kostenlose CeBit Tickets (torsten-frank.de)
halbnackte Games-Babes (onipepper.de)

Enten am Wannsee
Wir haben grossen Spass daran, das kleine Federvieh auf unseren Spaziergängen zu füttern. Die gefiederten Kollegen sind so frech, dass sie uns das Brot aus den Händen reissen und dabei auch mal den einen oder anderen Finger mit erwischen.
Die Enten am Plötzensee (Mitten in Berlin, Wedding) sind dagegen deutlich schüchterner und müssen zum futtern überredet werden.
Mit den Worten:
„Mindestens 155 unserer 480 Gefangenen wurden wegen Schwarzfahrens zu Ersatzfreiheitsstrafen verurteilt“
… zitiert der Tagesspiegel den Chef der JVA Plötzensee. Darf man da Fotos machen? Bloggen? … oder doch eher nur die Seife aufheben?

Lungenklinik Heckeshorn am Wannsee
Obwohl ich nun schon knapp 4 Jahre hier am Wannsee wohne, ist mir erst im letzten Jahr aufgefallen, dass die “Lungenklinik Heckeshorn” nicht mehr in Betrieb ist. Inzwischen habe ich das Klinikgelände mehrmals in Spaziergänge und Mountainbiketouren einbezogen.
Die Spritze im Bein …
Wenn ich allein unterwegs bin, beschleicht mich aber immer ein “seltsames” Gefühl. Die vielen inakten Klinikgebäude mit kompletter Beschilderung – menschenleer. In meiner Fantasie spielt dann immer eine Realityversion von “Anantomie”. Die lähmende Spritze ins Bein geschossen … sich davon schleppend – doch dann vier starke Arme ziehen mich in den nächsten OP … helles Licht, gedämmte Wände …
… naja, ganz so werden die Dinge wohl nicht ablaufen, die dort gedreht werden. Das Gelände wird allerdings tatsächlich regelmäßig für Filmaufnahmen genutzt.

Weihnachtsbaum ... Pflicht?
Wuaaahh … geschafft! In diesem Jahr gibt es eine Premiere: Zum ersten Mal seitdem ich einen eigenen Haushalt verwalte, gibt es bei mir einen Weihnachtsbaum. Redlich deutsch – Nordmanntanne, rot-gold geschmückt, kein Lametta.
Damit bin ich allerdings in nicht allzu guter Gesellschaft. Trotz knapp 2 Millionen Haushalten werden in Berlin nur rund 300.000 Weihnachtsbäume verkauft. Eine der geringsten Weihnachtsbaumdichten in Deutschland. Der Grund? Neben überdurchschnittlich vielen Single-Haushalten und Migrantenfamilien, sind es auch die Studenten, die die Statistik drücken.
Schämt Euch! Aber nicht zu lange! Die Dinger werden nämlich knapp. Berlin hat trotz seichtem Interesse ein Unterangebot an Weihnachtsbäumen.
Der Sandwerder am Wannsee gehört zu meinen liebsten Spaziergangsrouten. Wir haben uns schon immer über die Überwachungskameras nebst Wichtelmännern, die den ganzen Tag vor den Monitoren hocken, amüsiert. Jetzt wurden die Sicherheitsvorkehrungen nochmal verstärkt, denn Angelina Jolie und Brad Pitt residieren zur Zeit im “Palais Schlosspark”. Wer mal Paparazzi spielen will, findet hier die Location.

Deutsch-Amerikanisches Volksfest in Berlin-Zehlendorf
Eigentlich wollte ich schon viel früher dort hin. Da mich aber die “bösen” Viren niedergestreckt haben, konnte ich erst diesen Sonntag – am letzten Tag – das deutsch-amerikanische Volksfest in Zehlendorf besuchen. Das ist immer ganz nett: So ein klassischer “Rummel” mit jeder Menge amerikanischer Spezialitäten. Weiterlesen »

Hey Knittelchen,
dass ich mich bei Dir reggen muss, um zu kommentieren, finde ich ja ober-doof! Heute abend hab ich dazu jedenfalls keine Lust mehr. Darum hier fix die Antwort auf Dein Fuchs-Posting:
“Schön, dass es noch Füchse in Berlin gibt.”
Es gibt hier – wie im gesamten Bundesgebiet – nicht “noch” Füchse, sondern viel zu viele. Weiterlesen »