me and the world
Wer bislang dachte, Vegetarier seien Sadisten, weil sie Tieren das Essen wegfuttern, muss sich jetzt eines Besseren belehren lassen. Die Pflanzenschänder scheinen eher masochistisch veranlagt.
Ich habe mal so ca. 30 Prozent seiner Kommentare freigeschaltet. Für Udo-Fans (wobei ich mir noch nicht sicher bin, ob es die wirklich gibt) gibts hier jede Menge Lesestoff.
Ich bin wirklich von der teilweise sehr einseitigen Berichterstattung im Fall Roman Polanski geschockt. Es gibt von Medien unterstützte Protestaufrufe, die ihn aus der Haft freibekommen oder zumindest eine Auslieferung verhindern sollen.
Hallo?!
Bei den Tatvorwürfen geht es um die Vergewaltigung einer Minderjährigen. Wenn sowas im Raum steht, sollte man sich dem stellen. Egal, wie lange es her ist und wie berühmt man ist. Es gibt keine Menschen erster und zweiter Klasse – und ein Kindesmissbrauch durch einen Star ist nicht weniger schlimm.
Wenn Roman Polanski einen Hintern in der Hose hat, wird er sich der Sache stellen.
Schon interessant, was man alles schafft, wenn man mal ein ganzes Wochenende vom Internet abgeklemmt ist. Ich habe tatsächlich an ganzes 300-Seiten-Buch durchgelesen. Ich kann mich gar nicht erinnern, wann mir das mal gelungen ist, ein Buch wirklich bis zum Ende zu lesen
Ich glaube zwar kaum, dass das von Euch noch jemand lesen will (ist ein typisches Frauenbuch, das ich mir eigentlich für den Urlaub gekauft hatte), aber der Vollständigkeit halber – es war das hier:
… und ich fands toll!
Weniger toll fand ich die T-Com Verarsche. Ich habe da gefühlte 100 mal angerufen und immer wieder wurde mir was anderes erzählt. Heute morgen durfte ich dann erfahren, dass es sich um eine “Großstörung” handelte und die Techniker am Wochenende nicht arbeiten.
Wie “geil” ist das denn, bitte? Bei uns drehen die Leute durch, wenn ihr kostenloses Forum mal 5 Minuten nicht funktioniert und die Telekom legt am Wochenende die Beine hoch?
In unserem Potsdamer Büro landen leider auch nach zwei Jahren immer noch Anrufe, die nicht für uns bestimmt sind. Wir haben zwar den Vormieter schon mehrmals aufgefordert, “unsere” Rufnummer von sämtlichen Websites zu entfernen. Offenbar ist das aber eine zu schwierige Aufgabe.
Nun könnten wir natürlich eine Abmahnung losschicken, da die ständigen Anrufe ja einen Eingriff in unseren Geschäftsbetrieb darstellen. Aber okay … ich trags (noch) mit Humor:
Anruferin: XY Verlag … bin ich da bei Firma Z?
Ich: Nö. Weiterlesen »
Gerade bei Verkehrskontrollen ist es wichtig, sich richtig zu verhalten. Wie das geht, lest Ihr hier.
via Twitter-Dobersch

Macbook Festplatte: Die hat's hinter sich ...
Als Markus, der aus einem der netten Nachbarländer Deutschlands kommt, gestern mit meinem hassgeliebten MacBook in den Weiten des untrusty Internetz unterwegs war, ging plötzlich nichts mehr. Der Rechner “stand” und reagierte nicht mehr auf unsere Wiederbelebungsversuche. Den Versuch eines Reboots quittierte er mit einem *klack* *klack* *klack*
Die Festplatte hat ohne Vorwarnung das zeitliche gesegnet. Und! Das letzte Backup ist im Ernstfall IMMER zu lange her
Bis auf ein paar Fotos und ein paar Songs habe ich aber scheinbar nichts verloren. Glück im Unglück, dass ich erst am letzten Wochenende mein MacBook Pro um Windows 7 ergänzt und mit einem Teil der Daten versorgt habe.
Das MacBook hat jetzt dank JE-Computer eine 500 Gig HD und endlich genug Platz für meine Musiksammlung. Obwohl “Zensi … Zensa … Zensursula” in Dauerrotation durchaus auch seinen Charme hat, wenn man Kollegen damit nerven kann
Tipp:
Bei defekter Platte bootet ein Mac oft auch nicht mehr von DVD/CD. Dann einfach beim Booten die Tasten Apfel+Alt+Shift+Entf. festhalten. Klingt bescheuert und diskrimiert imho die Kollegen vom Sägewerk, überspringt aber die interne Platte beim Booten komplett.
Es gibt Dinge, die kann man erst glauben, wenn man sie selbst erlebt hat.
Auf unserer Telefonrechnung tauchte ein Posten über “Arbeitsleistung im Auftrag des Kunden” auf. Der Versuch eines klärenden Anrufs endete in völligem Unverständnis meinerseits:
Man wollte mir ernsthaft, auch nach mehreren Nachfragen erklären, dass die Beseitigung einer Leitungsstörung durch uns zu zahlen sei. Wohlgemerkt ging es dabei nicht um eine Störung unserer Technik, sondern der DSL-Leitung.
Auch nach mehreren Einreden, dass das doch nicht sein könnte und die Störungsbeseitigung ja nur die vertraglich vereinbarte Leistung (eine funktionierende DSL-Leitung) wieder herstellen sollte, erklärte man mir:
“Ja. Das ist schon unsere Leitung. Aber Sie nutzen die ja. Und wenn Sie wollen, dass die instandgesetzt wird, müssen Sie das auch bezahlen.”

Dosenpfand: ökologisch und ökonomisch unsinnig
Die Grünen stehen in meiner Wahrnehmung ganz besonders für ungare, politische Lösungen. Eine Sache, über die ich mich regelmässig aufrege, ist der 2003 eingeführte Dosenpfand. Die eiligst durchgeprügelte Vorschrift ist auch heute – 6 Jahre später – noch immer nicht sinnvoll umgesetzt.
Überflüssig und ökologisch unsinnig
Bereits vor 2003 gab es eine sinnvolle Lösung (grüner Punkt / duales System) für Einwegverpackungen. Die konnte man direkt vor seinem Haus (gelbe Tonne / gelber Sack) abladen. Dort wurden sie gesammelt abgeladen. Das ist auch heute noch so
… bis auf Getränkeverpackungen. Es seie denn, sie haben keine Kohlensäure … aber wenn’s dann Mineralwasser ist, dann doch … aber Sekt selbst mit Kohlensäure nicht … genau wie für Alkopops .. es seie denn, sie sind auf Bierbasis … hääääää? Ja, genau! Alles schön einfach
Heute kutschen die Kosumenten ihre nach System sortierten Einwegflaschen – vorzugsweise mit dem eigenen PKW – durch die Gegend. Jeder Supermarkt setzt dann wieder eine eigene Logistik auf, (bei LIDL werden die Flaschen z.B. gleich im Automaten geschreddert) um der Flaschen- und Dosenflut Herr zu werden.
Viele kleine Imbiss- und Dönerläden kaufen ihre Dosen im Ausland ein, um dem Pfandproblem aus dem Weg zu gehen. Das sind klassisch die Dosen, die schon früher auf der Strasse rumlagen.
Konsumentenklatsche
Aus Konsumentensicht ist das Pfandsystem noch immer ein Albraum. Wer – wie ich – je nach Lust und Laune in verschiedenen Supermärkten einkauft, fährt regelmässig kreuz und quer durch die Stadt, um seine Verpackungen loszuwerden.
Die Regel “Jeder Markt muss alle Verpackungen zurücknehmen” kennt offenbar soviele Ausnahmen, dass es schlicht unmöglich ist, mit einem Marktbesuch alle Flaschen zurückzugeben.
Gestern brauchte ich 3 Märkte und habe trotzdem noch eine Tüte Flaschen nach Hause chauffiert, weil sich keiner der Automaten dafür begeistern konnte.
Fazit
Fassen wir nochmal zusammen. Der gewünschte Effekt (dass Dosen nicht mehr in unserer “Umwelt” herumliegen) wurde nicht erreicht. Der Konsument wird mit einem komplizierten Regel- und Rückgabesystem gestresst und die Umwelt durch eine deutlich aufwendigere Logistik belastet.
Vorschlag
Da ich offenbar kein “bedauernswerter Einzellfall” bin (ich sehe regelmässig kopfschüttelnde Kunden vor den piepsenden Pfandautomaten), würde ich vorschlagen, dass wir eine Haftpflicht für Politiker einführen. Genau wie die Politik es gerne und häufig für Manager vorschlägt, sollten Politiker für ihre Entscheidungen haften. Das wäre beim Dosenpfand ein teurer Spass. Die Mülltonnen, die die Märkte neben die Automaten stellen, sind eigentlich immer gut mit abgelehnten Flaschen gefüllt.
Fang schon mal an zu sparen, Jürgen!

Screenshot Telefon.de