me and the world

Bei dem Hype, den iPhone und Android in den Medien produzieren, könnte man meinen, die Mobilfunkwelt wäre schon von den beiden Newcomern dominiert. Doch weit gefehlt! Beide Betriebssysteme sind zwar hervorragende Spielzeuge für technik-affine Nutzer und sogenannte Early Adopter. Den Massenmarkt in Deutschland dominieren aber Andere:
Mobiltelefon nach Hersteller
35,4% Nokia
22% Sony Ericsson
15% Samsung
8,6% Motorola
5,4% Siemens
Selbst der hochpreisige Smartphone-Markt wird nach wie vor von Nokia und Microsoft dominiert:
Smartphone Betriebssysteme
58,8% Nokia (Symbian)
18,4% Microsoft (Windows Mobile)
15,2% Apple (iPhone OS)
6,1% RIM (BlackBerry)
1,4% Google (Android)
Der Anteil der Smartphones ist in Deutschland noch immer gering. Lediglich etwa jedes zehnte Handy ist ein Smartphone.
Den Bereich der Business-Kunden dominiert Microsoft mit einem Marktanteil von über 70 Prozent.
Der Markt ist noch nicht verteilt
Eines dürften die Zahlen klar machen. Der Markt für das Handy-Betriebssystem der nächsten Generation ist noch nicht verteilt. Apple und Google konnten Achtungserfolge erzielen. Mit einer Verbreitung von deutlich unter 2 Prozent der in Betrieb befindlichen Handys ist man allerdings weit von einer Marktdominanz entfernt.
Das “Windows 7″ des Handy-Markts?
Seit Ende 2009 gibt es im Handel die ersten Handys mit dem Microsoft Betriebssystem Windows Mobile 6.5, das einen kleinen Vorgeschmack auf Windows Mobile 7 liefert, das voraussichtlich im Herbst erscheint.
Dass man Microsoft in Punkto Trend-Adaption und Lernfähigkeit nicht zu früh aufgeben sollte, hat Windows 7 eindrucksvoll bewiesen. Noch nie wurde ein Betriebssystem derart einhellig von Fachpresse und Benutzern gelobt.
Windows Mobile 6.5 Verbesserungen
Während Geschäftskunden sich offenbar schon längere Zeit mit Windows Mobile zufrieden zeigen, will man den Privatkundenmarkt künftig besser adressieren. Die Verbesserungen, die mit Windows Mobile 6.5 umgesetzt wurden, zielen eben darauf ab:
Auch wenn der “große Knall” in Punkto Bedienung erst für die nächste Version erwartet wird, sind die Verbesserungen signifikant und schieben die Benutzerfreundlichkeit von Windows Handys ein großes Stück in Richtung iPhone voran.
Windows Mobile 6.5 Demo
Ich hatte die Gelegenheit, Windows Mobile 6.5 auf einem LG GM750 zu testen. Während mich das Handy aufgrund seines resistiven Screens (man muss Druck ausüben -> das iPhone hat einen kapazitiven Screen = Berührung reicht) nicht begeistern konnte, hat Windows Mobile 6.5 einen deutlich besseren Eindruck hinterlassen. Man hat die wichtigsten Trends der letzten zwei Jahre adaptiert, ohne Windows Mobile Stammkunden durch allzu große Brüche in der Benutzerführung zu verschrecken.
Negativ aufgefallen sind mir Teile des Betriebssystems, die offenbar noch nicht für Touchbedienung überarbeitet wurden. Man findet noch an vielen Stellen keine Buttons und Icons – ein Erbe der Stift-Bedienung der letzten Smartphone-Generation, das allerdings schon in der allerneusten Version (6.5.3) in der Mottenkiste verschwunden ist.
Windows Mobile 6.5.3
Hier hat man globale Icons und eine versteckte Toolbar in das System integriert und systemweit für eine deutlich gesteigerte Fingerfreundlichkeit gesorgt. In diesem Video kann man sich von den Verbesserungen überzeugen. Windows Mobile 6.5.3 ist in Kürze als Update verfügbar und findet sich vorinstalliert auf dem Sony Ericsson “Aspen”.
Fazit: Mit Windows Mobile 6.5.3 kann Microsoft in Punkto Benutzerfreundlichkeit auf das iPhone und die Android-Plattform aufschließen. Man darf gespannt sein, was das nächste große Release (Windows Mobile 7) im Herbst zu bieten hat. Vielleicht gelingt Microsoft damit – wie zuvor auf dem Desktop – ein Überraschungserfolg.
Das finde ich ganz hübsch:
Motorola Backflip
Eine physische Tastatur ist für mich unverzichtbar. Und so ein Handy muss für mich “rund” und “stabil” aussehen. Deswegen mag ich die Optik des Motorola Milestone auch net so.
Das Backflip sieht ein bisschen wie ein Alu MacBook zum Mitnehmen aus
… ist auch nicht wirklich hübsch:
http://www.flickr.com/photos/kanygg/4331690698/
In letzter Zeit konnte mich kein Handy richtig begeistern. Also werde ich mein G1 wohl noch eine weile behalten.
Interessante Studie:
http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article1334209/Handystrahlung-schuetzt-vor-Alzheimer.html
Meist steht die Handystrahlung ja in einem eher schlechten Licht. Häufig zu Unrecht.
Denn Studien isolieren oft nicht Wirkung und Ursache. Bspw. erkranken Vieltelefonierer häufig an Herzinfarkt. Das muss aber nicht am Telefonieren liegen. Das viele Telefonieren ist eher ein Indiz für einen stressigen Alltag. Und der wiederum ist nicht allzu gesund.
Die letzte große Bevölkerungsstudie hat keinen Anstieg der Gehirntumor-Häufigkeit ergeben. Da finde ich die brauchbarste Aussage.
PS: Manche Leute haben echt zuviel Zeit
PPS: Hätte ich auch gern
Einfach mal am Anfang des Videos mitzählen. Mhhh… wie wäre es dann mal mit der Entwicklung eines sinnigen Tripple- / Quad-SIM-Handys? Das könnten sicher noch mehr Leute gebrauchen.
Andererseits verstehe ich nicht, warum die Telekom ihm nicht mehrere Rufnummern auf sein Handy routet.
Mein MDA compact ist jetzt drei Jahre alt. Und da ich jetzt all meine Anrufe (dank Rufnummernumleitung und Flatrate) am Handy entgegen nehme, wäre es eigentlich mal Zeit für ein neues Gerät. Aber was ich auch immer in den letzten Wochen in den Händen gehalten habe, macht mich nicht wirklich happy. Weiterlesen »
Die meisten meiner Geschäftspartner kennen noch immer meine Berliner Telefonnummer und rufen demzufolge auch dort an. Allerdings bin ich max. 2-3 Tage in der Woche in Berlin. Den Rest meiner Zeit verbringe ich wahlweise in Potsdam oder Rehberge.
Festnetz zu T-Mobile Flatrate
Meine Idee war nun, den Festnetzanschluss einfach permanent auf mein Handy umzuleiten. Und damit ich nicht für jedes weitergeleitete Gespräch die Festnetz-zu-Handy-Kosten latze, dachte ich an die Flatrate-Option “Festnetz zu T-Mobile Flatrate” von T-Com. Weiterlesen »