me and the world
Der Anstieg der Neuerkrankungen ist aber primär auf die steigende Lebenserwartung zurückzuführen.
Die Daten des RKI zeigen aber auch, dass Krebspatienten heute deutlich länger überleben:
Einer Studie zufolge steigern bereits 2 Softdrinks pro Woche das Risiko, an Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erkranken, um 87 Prozent.
Dieses Thema beschäftigt mich schon sehr lange. Ich rechne mich den Vertretern der Schulmedizin zu, bin aber durchaus offen für Entwicklungen in der Naturheilkunde. Nur haben diese für mich erst dann eine Relevanz, wenn sie auch tatsächlich einen Wirknachweis erbringen konnten.
Unter einem Artikel der Welt Online zum neuen Ionenstrahl-Zentrum in Heidelberg gab es dazu ein paar Kommentare, die ziemlich genau meine Meinung treffen:
“Für denjenigen, der eine Behandlung überleben will, ist es wichtig die Verantwortung für die Therapieentscheidung zu sich selbst zurück zu holen. Therapieschritte, die Angst einjagen, die sich unangenehm anfühlen oder die unverständlich sind, muss niemand über sich ergehen lassen.”
Genau dies sind dann die Leute die im finalen, nicht mehr therapierbaren Stadium sich mit letzter verfügbarer Kraft in die Klinik schleppen und verzweifelt fragen, warum der Onkologe nichts mehr tun kann…
Ja, und es sind diese Fälle, bei denen der Schulmedizin anschließend vorgeworfen wird, sie habe versagt.
Bei lebensbedrohlichen Krankheiten sollten Naturheilverfahren ohne klaren Wirknachweis allenfalls begleitend eingesetzt werden. Wir leben in einer modernen Welt, die auf “Wissen” und nicht auf “Glauben” basiert und jeder Patient hat die bestmögliche Behandlung verdient.

Lance Armstrong: Fährt Tour im Zeichen des Anti-Krebs-Kampfes
Oft wurde in den vergangenen Wochen gefragt: Wieso tut er sich das nochmal an? Nach sieben Tour de Fance Siegen – was soll da kommen? Mit 38 Jahren als Rennopa? Manche Journalisten sprachen sogar von einer Lose-Lose-Situation. Wenn Lance verliert, wird über seinen “erbärmlichen Comeback-Versuch” gelacht. Wenn er gewinnt, tauchen die Dopingvorwürfe wieder auf.
Dabei geht es Lance um etwas ganz anderes …
Er fährt zwar für das Astana-Team – allerdings ohne Gehalt und – wenn ich das richtig verstanden habe – ohne Team-Trikot. Lance Armstrong wird vermutlich das “Livestrong”-Trikot seiner Anti-Krebs-Stiftung tragen, die von so prominenten Gönnern wie Bill Clinton unterstützt wird, und damit Werbung für einen Anti-Krebs-Gipfel machen, der direkt im Anschluss an die Tour startet. Ob das Tragen des Trikots während der Rennen möglich ist, weiss ich nicht. Aber Lance ist schon zu den Presseterminen so erschienen.
Ich trage selbst seit Jahren diese gelben Livestrong-Armbänder …
(inzwischen habe ich das Dritte verschlissen). Zum einen möchte ich damit meine Solidarität und Hilfs-/Gesprächsbereitschaft gegenüber Krebspatienten signalisieren – zum anderen erinnere ich mich damit selbst daran, mehr auf mich zu achten.
Background
Lance Armstrong war 1996 selbst an Krebs erkrankt. Kaum ein Arzt glaubte damals an eine Heilung. (Lance’ Hodenkrebs hatte sich mit Mestastasen in Lunge und Gehirn manifestiert, eigentlich ein sicheres Todesurteil) Dank schneller Operationen, agressiver Chemotherapie und einer Kämpfernatur konnte er aber schon zwei Jahre später wieder auf dem Rennrad sitzen. Und in den folgenden Jahren sieben Mal hintereinander die Tour de France gewinnen.

Der Kampf gegen AIDS und Krebs darf keine Privatsache bleiben
Eine News bei naanoo.com zu einer Charity Single gegen Krebs hat mich heute erneut auf das Thema gebracht. Können wir so wichtige Aufgaben wir den Kampf gegen Krebs und AIDS eigentlich der privaten Pharmawirtschaft überlassen? Weiterlesen »
Heute mal ein ernstes Thema. Ich bin darauf gestossen, weil Patrick Swayze offenbar mit dieser Methode operiert wurde. Mit dem Cyberknife wird den Patienten der Turmor quasi “rausgestahlt” – ohne OP, ohne Narkose, ohne Schmerzen, ohne Wunden. Die neuste Hightech-Waffe im Kampf gegen Krebs. Leider noch ziemlich limitiert, die Methode.
Wer sich dafür interessiert, einfach mal hier durchlesen.