me and the world



Die letzten drei Tage habe ich im warmen und sonnigen Barcelona verbracht. Um so größer war der Klimaschock, als uns gestern auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld Minusgrade begrüßten.
Barcelona ist eine sehr schöne Stadt. Die Architektur hat Charme und Wärme. Die Stadt ist sehr sauber und für deutsche Touristen zwar nicht billig, aber bezahlbar. Der Stadtkern ist voll von Sehenswürdigkeiten, lauschigen Plätzen und intimen Gassen. Die Entfernungen sind allesamt zu Fuß zu bewältigen.
Das Kochen scheint aber nicht zu den Künsten zu gehören, die die Spanier überdurchschnittlich gut beherrschen. Von der viel gelobten südländische Freundlichkeit war in den Restaurants leider nicht viel zu spüren. Ein Trinkgeld habe ich – gegen den Protest meiner Mitreisenden – nur zur deutschen Ehrenrettung gegeben.
Der Nahverkehr in Barcelona ist jedenfalls wirklich klasse. Das wurde uns umso klarer, als wir uns auf unserer Rückreise vom Berliner Flughafen von einem Zugausfall zum nächsten hangelten. Was Berlin in dieser Hinsicht abliefert, ist einfach nur peinlich. Wer die deutsche Sprache nicht beherrscht, hat kaum eine Chance, ans Ziel zu kommen.
Noch ein Tipp für Barcelona: Wer die Stadt abseits der Touristen-Hotspots erkunden will, sollte sich zumindest einen Quickquide für Spanisch kaufen. Mit Englisch kommt man oft nicht sehr weit.
Es muss nicht immer eine ausgewachsene Depression sein, aber dieses Gefühl kennt wohl Jeder: Wenn es seit Wochen regnet und dicke Wolken die Wintersonne verhängen, sinkt die Stimmung merklich. Der sogenannte Winterblues ist keine Einbildung sonnenanbetender Sommerfanatiker, sondern inzwischen ein medizinisch anerkanntes Phänomen.
Ständige Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Schwierigkeiten beim morgendlichen Aufstehen und beim konzentrierten Arbeiten zählen ebenso zu den Symptomen des Winterblues wie Heißhunger auf Süßes und Kohlenhydratreiches.
Wie entsteht der Winterblues?
Die deutlich reduzierte Sonnenlichtdosis sorgt in den Wintermonaten dafür, dass unsere Melatonin-Spiegel ansteigen. Der im Volksmund auch “Müdigkeitshormon” genannte Botstoff fördert Müdigkeit und Antriebslosikeit.
Gerade Frauen leiden unter dem Winterblues. Sie sind vier mal so häufig betroffen wie ihre männlichen Geschlechtsgenossen. Das winterliche Stimmungstief ist dabei kein Leiden der älteren Generation. Junge Menschen zwischen zwanzig und dreißig trifft es besonders häufig. In nördlichen Ländern wie Irland rechnet man mit bis zu 20 Prozent der Bevölkerung, die von saisonalen Störungen der Stimmung betroffen sind.
Tipps gegen den Winterblues
Es gibt aber kleine Tricks, denen man dem Winterblues offensiv begegnen kann:
Lichttherapie
Die Lichttherapie kompensiert den Mangel an Sonnenlicht. Dabei ist es egal, ob man sich das fehlende Licht im Rahmen einer professionellen Therapie verschafft oder selbst für ein “Mehr” an Beleuchtung – idealerweise mit Tageslichtlampen – sorgt.
Sport & Bewegung
Sport und Bewegung kurbeln die Produktion von Glückshormonen an. Wer nicht gleich für den nächsten Marathon trainieren will, kann auch lange Spaziergänge in der Natur oder eine ausgedehnten Stadtbummel als Stimmungsaufheller nutzen.
Ernährung
Auch mit dem richtigen Essen kann man schlechte Stimmung bekämpfen. Gerade die sonst eher verpönten

Kohlenhydrate heben die Stimmung merklich. Wer den Griff zur Schokolade wagt, wird in der Regel sofort mit einer Besserung der Laune belohnt. Wer gar an Bitterschokolade Gefallen findet, tut seiner Gesundheit noch etwas Gutes.
Kurztrip auf die Kanaren
Wenn der Sommer nicht zu uns kommt, kommen wir eben zum Sommer. Die Kanaren verwöhnen ihre Besucher auch im Winter mit warmen Sonnenstrahlen. Die Akkus im Winter mal wieder so richtig aufzuladen ist nicht nur für Winterblues-Geplagte ein guter Tipp.
Damit wir uns nicht mißverstehen: Wer unter ensthaften Depressionen leidet, sollte sich damit in medizinische Behandlung begeben. Gegen ein kleines Stimmungstief durch Sonnenmangel helfen die Tipps aber hervorrangend.
No Winterblues!
Wer sich für das Sonnetanken auf den Kanaren interessiert und auf diese Weise dem Winterblues genussvoll entgehen will, kann sich auf der witzig gemachten Website nowinterblues.com informieren.
Die Kanaren
Die sieben kanarischen Inseln El Hierro, La Palma, La Gomera, Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote bieten dem sonnenhungrigen Winterurlauber eine vielfältige Auswahl an Landschaftstypen. Subtropisches Klima und eine Welt zwischen vulkanischem Ursprung und Bilderbuchstränden liegt nur rund vier Flugstunden vom kalten deutschen Winter entfernt. Aufgrund des moderaten Preisniveaus und der kurzen Flugzeiten empfehlen sich die Kanaren gerade auch für einen Kurztrip.
… haben einen ganz netten Arbeitsstau auflaufen lassen. Ich werde wohl noch 2-3 Tage brauchen, das Liegengebliebene aufzuarbeiten. Dann sind die Buchhaltung und die Steuererklärung dran.
Ich fürchte, zum Bloggen werde ich die nächsten zwei Wochen nur sehr sporadisch kommen. Aber vielleicht gibts am Wochenende schon mal die ersten Fotos.
Nach Dubai reisen, heisst in eine andere Welt eintauchen. Keine andere Stadt der Welt kann mit so vielen Superlativen glänzen wie die Golfmetropole.
Palm Jumeirah ist eines dieser Megaprojekte, für die Dubai als Perle der Arabischen Emirate steht. Die künstliche Insel wurde dem Golf seit 2001 in einem gigantischen Landgewinnungsvorhaben abgerungen. Im Nordwesten der neu enstandenen Fläche ist die palmenförmige Hauptinsel über einen Unterwassertunnel mit dem knapp 12 Kilometer langen “Sichelmond” verbunden.
Altantis, The Palm
Auf dem “Sichelmond” befindet sich Atlantis, The Palm – ein rund 50 Hektar grosser Hotel- und Freizeitkomplex. Das rund 100 Meter hohe Gebäude bietet auf 22 Etagen 1539 Zimmer. 3500 Angestellte aus 42 Nationen sorgen in 68 Sprachen für das Wohl der Gäste. Weiterlesen »