2006 hatte ich es geschafft

… mein Lieblingsunternehmen (Softclick) war nach knapp zwei Jahren den Kinderschuhen entwachsen, die gesamten Arbeitsläufe waren etabliert und zum größten Teil outgesourced. Ich konnte ab April die Beine hochlegen, mein Arbeitspensum drastisch reduzieren und mich nach knapp 8 Jahren Selbständigkeit mal wieder meinen Hobbys (Rennrad fahren, Fotografieren etc.) und meinen Freunden widmen.

Im Sommer 2007

… habe ich dann eine neue Herausforderung gesucht und gefunden. Zusammen mit Gabriel wollte ich eine kleine Denkfabrik (www.yabonga.de) in Potsdam schaffen, die im Team Internet-Geschäftsmodelle evaluiert und umsetzt. Zusammen mit dem anziehenden Wettbewerbsumfeld für Softclick war das defacto ein 24/7-Job. Den habe ich gerne und mit Begeisterung gemacht. Etwas Neues entstehen zu sehen, hat immer seinen ganz besonderen Reiz.

Im November 2008

… waren die Akkus leer. Gerade in der Phase vor meiner Darmspiegelung und einer zweiwöchigen, üblen Erkältung hatte ich viel Zeit, darüber nachzudenken, wie wichtig mir mein privates Leben und meine Gesundheit sind. Mein Rennrad hat sich 2007 gelangweilt. Ich war oft gereizt, müde und nervös zugleich. Mein Gewicht hatte sich längst wieder dem sportlosen Niveau vor 2006 angenähert.

Zeit für Veränderung

Seit einigen Wochen treibe ich wieder Sport (Schwimmen, moderates Workout und ein wenig Taekwondo). Ich ernähre mich bewußter (dazu schreibe ich bestimmt später im Detail nochmal etwas) und werde jetzt damit beginnen, mein Arbeitspensum auf das “Normalniveau” von 50 Stunden herunterzufahren. Yabonga ist inzwischen auf einem guten Weg – ein positiver Cashflow auf Monatsbasis erreicht.

Mein Gewicht sinkt wieder, der Ruhepuls auch

Wie einige Wochen Sport und bewusste Ernährung den Körper verändern ...

Wie einige Wochen Sport und bewusste Ernährung den Körper verändern ...

Learning

Wochenarbeitszeiten von 90+ Stunden gehören für mich definitiv der Vergangenheit an. Der Preis für ein solches Arbeitspensum ist einfach zu hoch. Wer 90+ Stunden arbeitet, hat auch in den restlichen Wachstunden kaum etwas anderes als die Company im Kopf.

Ich danke allen, die Opfer meiner “Überarbeitungslaunen”, meiner geistigen “Abwesenheit” und meines Zeitmangels geworden sind und trotzdem zu mir gehalten haben.