me and the world

Einmal im Monat: Zahlenschau
Am ersten jedes Monats nehme ich mir die Zeit, einen “internen Monatsabschluss” zu machen. Ich habe dafür eine Art “interne Buchhaltung” mit den verschiedensten Kennzahlen und Diagrammen. Ich nutze diese Gelegenheit immer, um darüber nachzudenken, wo ich etwas nachjustieren kann, was ich an meinen Arbeitsabläufen ändern kann, wo die größten Wachstumspotentiale liegen.
Kurswechsel
Trotzdem passiert es mir regelmäßig, dass sich mein Geschäft unbemerkt zu weit in eine Richtung entwickelt, die mir eigentlich nicht gefällt.
Die Umsätze von Softclick sind mittlerweile zu rund 60 Prozent von kurzfristigen Informationen (News, Termine, Artikel zu kurzlebigen Trends) abhängig. Das ist etwas, was so nie geplant war und dringend korrigiert werden muss.
Hier ist wieder einmal ein Punkt erreicht, wo ich zwischen kurzfristigen Umsätzen und langfristig nachhaltiger Entwicklung abwägen muss. Und ich habe mich zu lange für die kurzfristigen Umsätze entschieden.
Der Plan
Ich will noch in diesem Jahr den Anteil der kurzfristigen Umsätze auf deutlich unter 50 Prozent drücken. Mittelfristig möchte ich wieder die Quote erreichen, die wir noch vor einigen Jahren hatten. 10% aus kurzfristigen Inhalten, 90% aus “Langläufern”.
Persönlich
Auf diese Problematik bin ich vor allem durch “freie Tage” aufmerksam geworden. Durch den Umzug und die Feiertage haben mir im Januar rund 10 Arbeitstage gefehlt. Das Pensum nachzuholen, war ein “Kraftakt”, auf den ich gerne hätte verzichten können.
Ich möchte wieder da hin, dass ich entspannt eine Woche frei machen kann, ohne danach mehr als einen Tag nachholen zu müssen oder Umsatzrückgänge hinnehmen zu müssen.
Christian
February 3rd, 2010 at 2:14 pm
“Ich möchte wieder da hin, dass ich entspannt eine Woche frei machen kann, ohne danach mehr als einen Tag nachholen zu müssen oder Umsatzrückgänge hinnehmen zu müssen.”
Sollte es tatsächlich Selbständige geben, die einen solchen Luxus genießen können? Ich kann mich seit Gründung in ‘06 gerade mal an eine Woche zusammenhängenden Urlaub erinnern – und das war die Flitterwoche…
Sebastian
February 3rd, 2010 at 2:16 pm
Ja, das geht.
2006/2007 hatte ich diesen Status erreicht. 1-2 Wochen “komplett offline” ging auch damals nicht.
Aber das “erhaltende Arbeitspensum” war ca. 1-2 Stunden pro Tag. Im Moment bin ich eher bei 4-6 Stunden.
Wenn ich dann was “nachholen” muss, bleibt wochenlang keine Zeit für Dinge, die “nach vorn gehen”.
Tjark
February 3rd, 2010 at 5:30 pm
Ich finde es immer sehr spannend, wenn Du laut über deine Firma nachdenkst!
Ich überlege gerade, ob und wie ich evtl. einen Zusatz- (!)verdienst durch “kurzfristige Umsätze” erzielen kann.
Bisher habe ich immer darauf geachtet, dass ich vor allem über nachhaltige Projekte Umsätze generiere!
Denn Feiertage, Urlaub und ein Umzug sind eine Sache. Eine längere Krankheit, die jeden treffen kann, eine ganz andere.
(Die man aber unbedingt auf dem Zettel haben sollte!!!)
Ich bemühe mich die Firma so auszurichten, dass die Bude im Notfall auch mal 6-8 Wochen ohne mich laufen würde, ohne dass die Umsätze in den gelben oder gar roten Bereich abdriften würden!
Und bei uns ist das übrigens so. Weniger als 10% der Umsätze erfordern meine ( fast ) ständige / regelmässige Anwesenheit.
Sebastian
February 3rd, 2010 at 5:44 pm
> einen Zusatz- (!)verdienst durch “kurzfristige Umsätze”
Ja, mit einem “Zusatzverdienst” fing es bei mir auch an. Aber die Ressourcen, die man für dessen Schaffung braucht, entzieht man den langfristigen Sachen.
Und so wird dann aus dem Zusatz- schnell ein Teilumsatz
Tjark
February 3rd, 2010 at 5:50 pm
Ja, ist schon klar!
Das Problem: Es dauert auch bis langfristigen Sachen richtig Umsatz bringen und etwas “Pflege” brauchen die auch!
Olaf
February 4th, 2010 at 2:41 pm
@Christian:
> Sollte es tatsächlich Selbständige geben, die einen solchen Luxus genießen können?
Wie Du auf allen Hochzeiten zu tanzen (CDU etc.), und dann über Zeitmangel zu klagen, klingt für mich leicht schizophren.
Und wenn Du wirklich Unternehmer bist (Geschäftsführer bist Du laut Impressum nicht), dann kannst Du auch (ohne den Chef zu fragen) Arbeit delegieren, und Dir Freizeit schaffen!
@Sebastian:
> 1-2 Wochen “komplett offline” ging auch damals nicht. Aber das “erhaltende Arbeitspensum” war ca. 1-2 Stunden pro Tag
Das ist bei mir derzeit so. Ich muß zwar den Laptop mit in den Urlaub nehmen (und für Internetanbindung sorgen) und täglich 1-2h arbeiten, aber ich kann dadurch problemlos das Büro 14 Tage verlassen, und mache das auch 1-2x jährlich so
.
udo
February 7th, 2010 at 2:50 am
>Die Umsätze von Softclick sind mittlerweile zu rund 60 Prozent von kurzfristigen Informationen (News, Termine, Artikel zu kurzlebigen Trends) abhängig. Das ist etwas, was so nie geplant war und dringend korrigiert werden muss.<
Ich weiss gar nicht – wieso Du Dich so aufregst.
Egal – ob " Kurzfrist-Informationen" – oder " Langfrist-Informationen, – ( Huhu-schlapplach) – bei Dir.:
Das ist doch alles eh durch die Bank das Gleiche – wie Internet- Schwachsinn 1 – oder Internet-Schwachsinn 2.
Oder glaubste wirklich – die Zielgruppe welche Du im Netz bedienst – sieht da einen Unterschied ?
udo
February 8th, 2010 at 1:44 am
Schade – Basti. Ich dachte – Du haettest irgendwann mal die Zivil-Courage auch Dir unbequeme oder vielleicht sogar voellig danebene Meinungen gemaess dem demokatischen Grundgesetz in bezug auf Meinungsfreiheit – in der Bundesrepublik Deutschland – zu tolerieren und nicht wie immer nur DDR-Honnie-Stasi-Like zu ZENSIEREN.
Wenn Du es schon aus dem Panneland Deiner Schikane- und Anscheisser-Republik Deiner Herkunft nach My-Berlin-WEST gewagt hast – zu kommen.
Hey. Baut eure scheiss Mauer wieder auf. Und mehmt alles was ihr habt mitsamt eurem intolentanten und ganzem fachiistoiden Denkwahn wieder dahin in die Loecher mit – wo ihr hergekrochen gekommen seid.
Bitte.
Ihr braucht wegen mir auch die ganzen Milliarden-Soli-Gelder von Deutschland-West nicht zurueckzubezahlen – wenn Ihr endlich wieder Leine ziehen wuerdet.
Wie waers mit ner neuen Ex-DDR-Doppel-Rebublik zusammen mit Bulgarien?
Ach ne. Die haben ja keine Kohle.
Und die Russen ruecken auch nichts mehr raus. Nachdem Ihr die 40 Jahre lang mit fast Gratis- Strom. Sprit und Gas , etc. kostenlos ausgeluscht habt.
Kannste mal sehen – wie sich Meinungen aufbauen – Du rechter komischer Internet-Vogel. Auch die VORMALS weltberuehmte WEST – Berliner Toleranz hat ein Ende.
Bitte sei mir trotzdem nicht boese. Meine Worte sind nur ein liebgemeinter Therapieversuch von Westberlin in die manchmal etwas komische und voellig verlogene Bewusstseinsschicht Deiner etwas merkwuerdigen Herkunft.
Und spiel Deine kleine digitale Internet-Arroganz – in Wirklichkeit nichts weiter als Unsicherheits-und Minderwertigkeits-Komplexe und Unwissenheit – ruhig weiter mit den Kollegen Deinesgleichen im Internet aus und ab.
Vielleicht staerkt es ja Deinen unterbelichteten rechten BILD-Mainstream- Maggy-Ego.
Viel Spass dabei auch noch…
P.S. Und hallte Dein Idioten-Promi-News-Internet-Fachblatt endlich mal aktuell.
Deine Lady Gagagaga hat naemlich gerade erstmalig zusammen mit Paris Hilton im Duo ins Taxi gepillert.
Eine ueberlebenswichtige Welt-Sensation also.
Wie konntest Du bloss fuer Deine Internet-Elite-Webseite diese unglaubliche Nachtricht uebersehen?
udo
February 9th, 2010 at 2:33 am
Hey Basti. Ich bewundere Dich. Endlich habe ich Dich mal da – wo ich Dich schon seit Jahren im Netz hin haben wollte.
Du scheinst endlich mal etwas erwachsener zu werden. Gut so und echt toll .
Weisst Du. Ich stehle nicht, Ich leuge nicht. Ich betruege nicht. Und ich nehme auch keine Drogen.
Aber ein bisschen Spass wird ja wohl noch erlaubt sein. Um mal mit Dir selber – und Deinen eigenen Worten im Netz zu sprechen:
Wer austeilt – muss auch einsteclen koennen.
Du laesst Dich aber wirkllich leicht provozieren.
Ich habe in Wirklichkeit nicht auch nur das Allergeringste gegen Leute aus der DDR, Na ja.
Ich weiss ganz, ganz genau – dass Du zu den Leuten im Netz gehoerst – welche fuer ihr bisschen Entlohnung riesengrossen – Einsatz zeigen mussten.
Nun ja. Du weisst ja bereits dass ich ein ganz durchtriebener und mieser Typ bin. Darum werde ich Deine weiteren – mir wohlbekannten – Qualitaeten an dieser Stelle auch nicht weiter oeffentlich erwaehnen.
Gut. Fuer Deine Geld-Verdienen- an- der- Boerse ( Fehl) – Einschaetzungen hast Du ja wenigigstens als Gegengewicht noch den lieben Olaf aus Dresden.
Worum gehts eigentlich? Klar. In erster Linie um Money. Ohne Knete – keine Fete.
Ich habe bei uns auf den Inseln – aus dem grossen Traum von der Sonne des Suedens – schon so viele Leute gesehen – welche wieder heim mussten zu Papi Deutcher Staat.
Darum wuensche ich Jedem hier zuhause viel Kraft und Erfolg – gerade jetzt in ziemlich schwierigen Panne- und Krisenzeiten – alles gut durchzustehen.
Apropos stehen – oder aufstehen.
Ich stehe – voellig gegensaetzlich zu meiner sonstigen Gewohnheit – ausschlafen wie ich gerade so lustig bin – seit Wochen jeden Morgen um 5 bis 6 Uhr auf .- und arbeite knueppelhart bis Nachts fuer ein Neues Projekt.
Wird es was bringen? Ich glaube es. Aber eine wirkliche Garantie kann es nicht geben.
Wie Alle sind nun mal im Moment nichts weiter als ein Blaettchen im Wind in den Haenden derer – welche diese Welt in vermoegend und in unvermoegend einteilen und die Gelddruckmaschinen beherrschen.
Und ueber Arm und Reich. Und ueber Riesen-Wirtschafts- Krisen- oder allgemeinen Wohlstand bestimmen.
Wie schon seid Anbeginn der Zivilisation. Als das Drama – der Herrschaft des Menschen ueber den Menschen begann.
So ist das Leben… auf dem Planeten. Bleibt drauf, Jungs. Und macht das Beste daraus.
Langfristigkeit 20 / 80
February 16th, 2010 at 10:22 pm
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